Regulierung · Regulierung erklärt
EU-Hinweisgeberrichtlinie
Verstoßmeldung gehört zum AML-Kontrollgewebe: Die Menschen, die Fehlverhalten zuerst sehen, sind Ihre eigenen Mitarbeitenden — und die Richtlinie verpflichtet Sie, ihnen einen sicheren, vertraulichen Weg zu geben, der tatsächlich antwortet.
Die Anforderungen, Artikel für Artikel
Ein interner Kanal
Erfasste Einheiten müssen interne Meldekanäle einrichten, die schriftliche und mündliche Meldungen erlauben — offen für Beschäftigte und optional weitere Gruppen.
In Sceau — Der Hinweisgeberkanal führt vertrauliche Entgegennahme mit Fallverwaltung.
Binnen 7 Tagen bestätigen, binnen 3 Monaten antworten
Der Eingang ist binnen sieben Tagen zu bestätigen, Rückmeldung zu den Folgemaßnahmen binnen drei Monaten zu geben.
In Sceau — Fristenautomatik verfolgt beide Uhren je Meldung mit Eskalation.
Vertraulichkeit schützen
Die Identität der meldenden Person darf ohne ausdrückliche Zustimmung nicht offengelegt werden, außer wo Verfahren es verlangen.
In Sceau — Zugriff auf die Identität ist rollenbeschränkt; jeder Zugriff wird im Register festgehalten.
Keine Vergeltung
Jede Form von Vergeltung — Kündigung, Herabstufung, Einschüchterung — ist verboten, mit Beweislastumkehr zugunsten der meldenden Person.
In Sceau — Fallaufzeichnungen bewahren die Zeitleiste, auf der Vergeltungsansprüche beruhen.
Diese Seite ist eine Orientierung in klarer Sprache, keine Rechtsberatung. Die Artikelnummerierung folgt dem im Amtsblatt veröffentlichten Rechtsakt; wo technische Durchführungsstandards noch im Entwurf sind, sagen wir das. Der Gesetzestext hat stets Vorrang.
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